Clarivate hat kürzlich seinen Bericht „Global Top 100 Innovators 2024“ veröffentlicht, in dem Huawei unter den chinesischen Unternehmen an der Spitze steht und weltweit den 7. Platz belegt. Samsung Electronics aus Südkorea führt die Rangliste an, gefolgt von den japanischen Unternehmen Canon, Honda, Toyota und Seiko Epson. LG Chem aus Südkorea belegt den 6. Platz.
Damit ist Huawei bereits das achte Jahr in Folge auf der Liste vertreten und belegt nun weltweit den 7. Platz sowie den 1. Platz in China. Das ebenfalls aus China stammende Unternehmen BOE belegt Platz 12 und ist damit der einzige Halbleiter-Display-Hersteller unter den Top 20 weltweit.
An der Spitze steht Japan mit 38 Unternehmen, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 17 und Festlandchina mit 5. Dazu gehören Huawei, BOE, Tencent, Ant Group und AAC Technologies.
Aus dem Bericht von Huawei zum dritten Quartal geht hervor, dass die Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmens in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 114,991 Milliarden Yuan erreichten, was 25,4 % des Umsatzes entspricht. Die kumulierten Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmens belaufen sich in den letzten zehn Jahren auf über 977,3 Milliarden Yuan.
Laut dem „EU-Anzeiger für Investitionen in industrielle Forschung und Entwicklung 2023“ belegen die F&E-Investitionen von Huawei in Höhe von 20,925 Milliarden Euro weltweit den 5. Platz, womit das Unternehmen in China die höchsten Forschungsinvestitionen aufweist.
Es wird erwartet, dass die Automobilhersteller weltweit bis 2024 Mobilfunkkonnektivität in großem Umfang integrieren werden, wobei die Auslieferungen neuer Fahrzeuge voraussichtlich 50,62 Millionen Einheiten erreichen werden. Dies spiegelt die starke weltweite Nachfrage nach vernetzten Fahrzeugen wider und erfordert zudem, dass die Hersteller neue Einnahmequellen erschließen. Um den Anforderungen der Verbraucher gerecht zu werden, werden die Hersteller die Funktionalitäten durch Mehrwertdienste wie integrierte Sprachassistenten (VAs), On-Demand-Zahlungen, Zahlungen über App-Stores und In-Vehicle-Commerce erweitern. ABI Research prognostiziert, dass die weltweiten Auslieferungen von integrierten Sprachassistenten bis 2024 116 Millionen Einheiten erreichen werden, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 24,4 %. Zudem wird die Zahl der weltweiten Abonnements für vernetzte Fahrzeuge erstmals die 300-Millionen-Marke überschreiten, wobei es sich bei der Mehrheit um Abonnements für integrierte Ferninformationsdienste für Verbraucher handelt. Ferninformationsdienste für Verbraucher und Infotainment-Abonnements werden zu den wichtigsten Einnahmequellen werden. Um dies zu erreichen, werden die Hersteller immersivere Erlebnisse wie Video-on-Demand und Gaming-Funktionen anbieten. Diese Entwicklungen sind entscheidend für das Wachstum des globalen Marktes.
KI und ML spielen eine zunehmend entscheidende Rolle bei Innovationen im Bereich der industriellen Netzwerksicherheit, insbesondere bei Überwachungs- und Transparenzlösungen, die Risiken im Bereich der Betriebstechnik (OT) und der industriellen Steuerungssysteme (ICS) mindern. Geopolitische Spannungen verschärfen die wachsenden Netzwerkschwachstellen in kritischen industriellen Infrastrukturen. ABI Research prognostiziert, dass die Ausgaben für OT- und IoT-Netzwerksicherheit im Industriesektor bis 2027 fast 4,6 Milliarden US-Dollar erreichen werden.
Laut Michael Amiri, Senior Analyst für industrielle und IoT-Netzwerksicherheit bei ABI Research, werden in der Branche derzeit aktualisierte Produkte eingeführt, darunter fortschrittliche Firewalls für raue Umgebungen und Segmentierungstechnologien, die einen unidirektionalen Datenfluss gewährleisten. Führende Anbieter wie Claroty, Otorio, Palo Alto Networks und Dragos erweitern ihre Funktionen durch den Einsatz von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz, um Echtzeitüberwachung und Transparenz in industriellen Netzwerken zu gewährleisten.
Amiri unterstreicht die Bedeutung der Echtzeit-Datenanalyse, die dank der Digitalisierung nun möglich ist, für eine verbesserte Entscheidungsfindung. Anbieter von industrieller Sicherheit setzen zunehmend auf maschinelles Lernen (ML) und künstliche Intelligenz (KI) und erkennen deren zentrale Rolle in umfassenden OT/ICS-Netzwerkstrategien. Diese Algorithmen zeichnen sich durch die Erkennung von Anomalien im Netzwerkverkehr und von Bedrohungen aus und sind dabei herkömmlichen regelbasierten Sicherheitsmethoden überlegen.
Im vierten Quartal 2023 verzeichneten die zehn weltweit führenden Wafer-Foundries einen Umsatzanstieg von 7,9 % auf 30,49 Milliarden US-Dollar. Dieses Wachstum wurde durch die Nachfrage nach Smartphone-Komponenten und die Auslieferungen neuer Geräte von Apple getrieben, insbesondere bei Komponenten wie den A17-Hauptchips und OLED-DDIs. Der 3-nm-Prozess von TSMC trug maßgeblich dazu bei, dass der Marktanteil des Unternehmens auf über 60 % stieg.
Trotz eines branchenweiten Abschwungs mit einem Umsatzrückgang von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 111,54 Milliarden US-Dollar lässt das Jahr 2024 auf eine Erholung hoffen. Für die Branche wird ein Wachstum von 12 % auf 125,24 Milliarden US-Dollar prognostiziert, das vor allem durch die Nachfrage im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) angetrieben wird. TSMC dürfte sich dank Aufträgen für fortschrittliche Fertigungsprozesse besonders gut entwickeln.
Die fünf führenden Wafer-Foundries halten mittlerweile einen Marktanteil von 88,8 %, wobei TSMC mit über 60 % den Markt dominiert. TSMC verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatzanstieg von 14 % gegenüber dem Vorquartal auf 19,66 Milliarden US-Dollar, was vor allem auf die Nachfrage nach Komponenten für Smartphones und Laptops sowie nach KI-bezogenen HPC-Lösungen zurückzuführen ist.
Der Umsatz von Samsungs Wafer-Foundry ging aufgrund der schwachen Nachfrage nach Smartphone-Komponenten um 1,9 % auf 3,62 Milliarden US-Dollar zurück. GlobalFoundries verzeichnete einen moderaten Anstieg von 5 % im Vergleich zum Vorquartal, während UMC und SMIC leichte Rückgänge hinnehmen mussten.
Es waren Veränderungen in der Rangliste zu beobachten: Powerchip und Nexchip stiegen auf den achten bzw. neunten Platz auf, während VIS auf den zehnten Platz zurückfiel. IFS verlor aufgrund verschiedener Faktoren, darunter die Umstellung bei den CPU-Produkten, seinen Platz unter den Top Ten.
Insgesamt rechnet die Wafer-Foundry-Branche trotz der Herausforderungen mit einem Wachstum, das von der Nachfrage im Bereich der künstlichen Intelligenz getragen wird.
Apples neues Produkt, Apple Vision Pro, verfügt über den M2-Prozessor und den innovativen R1-Chip, bei dem die Fan-Out-Verpackungstechnologie von TSMC zum Einsatz kommt. Dadurch kann der R1-Chip große Mengen an Bilddaten sowohl intern als auch im Umfeld des Headsets effizient verarbeiten. Neben einem Zentralprozessor und zwei Speicherchips im Inneren umfasst die Verpackung acht Dummy-Chips, um Leistung und Effizienz zu optimieren. Diese Verpackungstechnologie, die im Einklang mit TSMCs InFO-M steht, unterstreicht die führende Position des Unternehmens.
Vision Pro wird als „Spatial Computing“-Erlebnis angepriesen und markiert Apples Einstieg in den Bereich der Augmented-Reality-Hardware (AR). Das Gerät integriert Informationen und Funktionen nahtlos durch digitale Überlagerungen in die reale Welt. Mit dem M2-Prozessor und dem R1-Chip verspricht Vision Pro ein flüssigeres und noch intensiveres AR-Erlebnis. Diese Markteinführung festigt Apples Führungsrolle im Bereich der Innovation weiter und bereichert die digitalen Erlebnisse der Nutzer.
ReQuellen:
1. https://www.esmchina.com/news/11564.html
2. https://www.esmchina.com/news/11580.html
3. https://www.esmchina.com/news/11574.html
4. https://www.esmchina.com/marketnews/48031.html
5. https://www.esmchina.com/marketnews/48016.html
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